Virtual Reality im Dienste der Prävention – die Lösung oder ein Hipe?

Virtual Reality (VR) erobert langsam aber sicher den Unterhaltungsmarkt. In eine künstlich erzeugte, dreidimensionale Welt, die einen rundherum umgibt, einzutauchen, fasziniert Jung und Alt. Es reicht eine App und eine VR-Brille, die die fiktive Realität simuliert, und schon wird das immersive Erlebnis möglich: ob gamen, shoppen, reisen oder Filme im virtuellen Heimkino schauen – die Möglichkeiten sind inzwischen vielfältig.

Die nationale Plattform Jugend und Medien bietet Eltern und Grosseltern eine schweizweit einzigartige Möglichkeit, die Welt der digitalen Medien aus der Perspektive des Kindes zu erleben. In sechs 360° Grad-Präventionsvideos (siehe weiter unten) können Erwachsene in Medienerlebnisse von Kindern eintauchen und werden so zu Themen wie Gewalt- & Pornokonsum, Cybermobbing und exzessives Gamen sensibilisiert. Zudem erfahren sie mehr über die Welt der sozialen Netzwerke, wie wirklich die Medienwirklichkeit tatsächlich ist und wie Kinder mit Gesprächen und Regeln im Medienalltag begleitet werden können.

Die Videos bieten zudem einen sicheren Übungsraum, um mit Kindern die VR-Technologie zu entdecken und gleichzeitig mit ihnen über ihre Medienerfahrungen und -präferenzen zu sprechen. Die VR-Videos können über YouTube oder die Webseite von Jugend und Medien aufgerufen werden: https://www.youtube.com/jugendundmedien

Wie werden Virtual Reality Videos produziert, ein Beispiel aus der Praxis:  https://www.youtube.com/watch?v=ZFKo73ocKe4

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